WM
Portugal ignoriert Cristiano Ronaldo im 1:1 gegen Kongo
Die WM-Vorbereitungen Portugals gerieten erneut in Aufruhr, nachdem Cristiano Ronaldo angeblich von seinen Teamkollegen während des 1:1-Unentschiedens gegen Kongo ignoriert wurde. Der 41-jährige Stürmer wirkte im gesamten Spiel isoliert, ohne Pässe oder Anerkennung von den Mitspielern.
Cheftrainer Roberto Martínez bestätigte nach dem Spiel, dass Ronaldo trotz der Spannungen gespielt habe, und sagte: „Cristiano stand auf dem Platz und hat wie immer beigetragen.“ Martínez lehnte es ab, zu dem angeblichen Ausgrenzen Stellung zu nehmen.
Portugiesische Medien berichteten, dass sich Ronaldos Verhältnis zu mehreren Stammspielern im Verlauf des Turniers verschlechtert habe. Ein erfahrener Kaderkollege, der anonym sprach, sagte: „Das ist nicht normal. So etwas haben wir noch nie erlebt.“
Das 1:1-Ergebnis lässt Portugal nach dem Auftaktspiel mit einem Punkt zurück. Das nächste Spiel steht am 28. November gegen Frankreich an.
Ronaldo, der das Team captierte, absolvierte 68 Minuten, bevor er ausgewechselt wurde. Er bleibt mit 128 Treffern Rekordtorschütze der Nationalmannschaft.
Martínez fügte hinzu: „Wir sind ein Team und müssen uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Die Stimmung ist, wie sie ist.“