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Chelseas harte Kritik trifft auf Citys Zuversicht beim Maresca-Deal
Chelsea Football Club bezeichnete die Saison 2025‑26 als „entsetzlich enttäuschend“ und sah den Trainerwechsel in der Winterpause als einen der Hauptgründe dafür. In einer Stellungnahme des Clubs hieß es: „Chelsea ist sich bewusst, dass die Saison 2025‑26 für den Verein und die Fans eine entsetzlich enttäuschende war. Ein maßgeblicher Faktor war die durch den Wechsel auf der Trainerposition über die Weihnachtszeit verursachte Unruhe.“
Der Club erklärte, dass Maresca dem Verein im Herbst des Vorjahres von einer möglichen Chance erzählt habe, nach Saisonende die Nachfolge von Pep Guardiola anzutreten. Später wurde klar, dass sein starker Wunsch, diese Rolle zu übernehmen, zu seinem überraschenden Rücktritt im Dezember 2025 und seinem offiziellen Ausscheiden am 1. Januar 2026 führte.
Chelsea betonte, dass der Rücktritt den Verein vor die Wahl stellte, seine Spieler, Fans und das Vereinswappen zu schützen und den Rücktritt zu akzeptieren. Eine vertrauliche Einigung mit Manchester City wurde erzielt, die eine Ausgleichszahlung vorsieht, sowie eine separate vertrauliche Vereinbarung, die Maresca selbst zu einer Entschädigungszahlung an Chelsea verpflichtet.
Manchester City bestätigte Enzo Maresca als neuen Cheftrainer mit einem Vertrag bis 2029 und beendete damit den Streit, der die Bekanntgabe verzögert hatte. Die Stellungnahme des Clubs lobte den neuen Trainer: „Wir freuen uns auf die kommende Saison. Mit Xabi Alonso haben wir einen Trainer, der über einen außergewöhnlichen Fußballverstand verfügt und ein absoluter Profi mit höchster Integrität ist.“
Aus Sicht der Citizens ebnet die Einigung den Weg für einen Sommerumbau, den der Sportdirektor Hugo Viana bereits beschleunigen wollte. Der Club hat bereits die 116‑Millionen‑Pfund‑Verpflichtung von Elliot Anderson von Nottingham Forest vereinbart und sucht weitere Verstärkungen auf den Positionen Rechtsverteidiger, Mittelfeld und Sturm.
Mit der geklärten Entschädigung und Marescas Bestätigung können sowohl Chelsea als auch Manchester City in die neue Saison starten, da die Angelegenheit nun offiziell geregelt ist. Ob die unterschiedlichen Darstellungen der Ereignisse Marescas Position am Etihad Stadium beeinflussen werden, bleibt abzuwarten.