Europa League
Chelseas Führungsvakuum befeuert Xhakas Jagd trotz Sunderland-Absage
Chelsea steht vor einer Führungslücke im Mittelfeld, das an Erfahrung mangelt, was Rufe nach einer radikalen Veränderung in der Rekrutierung laut werden lässt, da der Verein trotz der Weigerung von Sunderland, den Spieler zu verkaufen – nach einer abgelehnten Offerte von 8 Millionen Pfund – ein Auge auf Granit Xhaka geworfen hat. Der Schweizer Nationalspieler, der im September 33 wird und bald 34, könnte die fehlende erfahrene Präsenz bieten.
Chelsea hat in den letzten beiden Spielzeiten das jüngste Team der Premier League aufgestellt und bewusst auf Spieler verzichtet, die 30 Jahre oder älter sind. Diese Politik hat die Mannschaft ohne einen erfahrenen Anker im Mittelfeld zurückgelassen.
Die Vereinsführung, darunter auch der Miteigentümer Behdad Eghbali, räumt ein, dass Anpassungen in der Rekrutierung notwendig sind, um den Kader zu stärken. Der Mangel an erfahrenen Spielern wird als eine der Hauptschwächen angesehen.
Granit Xhaka, ehemaliger Kapitän von Arsenal, erhielt letzte Saison viel Lob für die Stärkung der Mannschaftskultur bei Sunderland. Seine Führung wurde als entscheidend für den Zusammenhalt der Black Cats hervorgehoben.
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Der Schweizer Nationalspieler ist bei Sunderland bis 2026 unter Vertrag und wechselte für 17 Millionen Pfund von Bayer Leverkusen zu den Nordost-Engländern. Sein Einfluss half Sunderland, den siebten Platz zu erreichen und sich für die Europa League zu qualifizieren. Chelseas Sommeragenda umfasste schon lange die Verpflichtung eines Mittelfeldspielers, wobei auch Enzo Fernández im Visier steht. Der Argentinier wird auf etwa 120 Millionen Pfund geschätzt, und der Verein hat bisher noch keinen offiziellen Antrag erhalten. Quellen aus Spanien deuten darauf hin, dass Real Madrids Präsident Florentino Pérez und der neue Trainer José Mourinho eine Verpflichtung von Fernández unterstützen. Eine solche Unterstützung könnte den Abgang des Argentiniers aus London beschleunigen. Sunderland’s Haltung, dass Xhaka nicht verkäuflich ist, gepaart mit der abgelehnten Offerte von 8 Millionen Pfund, stellt für Chelsea ein erhebliches Hindernis dar. Sollte der FC Chelsea den Wechsel vollziehen wollen, wird es entscheidend sein, die vertraglichen und finanziellen Erwartungen zu erfüllen.