BVB schließt Lücke in Offensive mit Nwaneri, Kovac erklärt Entscheidung
Der BVB hat nach dem Konstantelias‑Schock Ethan Nwaneri von Arsenal geliehen, um die entstandene Lücke in der BVB‑Offensive zu schließen, erklärte Trainer Edin Kovac. Der 19‑jährige Angreifer soll das Defizit, das durch die traurige Verletzung von Konstantelias entstanden ist, ausgleichen.
Reaktion auf Konstantelias‑Verletzung
David Price/GettyImages dokumentiert, dass Borussia Dortmund sofort auf den Konstantelias‑Schock reagierte und den 19‑jährigen Ethan von FC Arsenal verpflichtete. Die Leihe soll die Lücke in der BVB‑Offensive füllen, die durch die Verletzung entstanden ist.
Gesuchtes Profil und Qualitäten
Die Borussen suchten nach einem klaren Profil: „Auf der Position haben wir schon jemanden gesucht, der Eins‑gegen‑Eins spielen kann, der schnell und dribbelstark ist“, erklärte Kovac. Nwaneri entspricht diesem Spielertyp, obwohl er ein etwas anderer Typ als Konstantelias ist.
Viele hatten erwartet, dass Jadon Sancho verpflichtet wird, doch die Nwaneri‑Leihe kam nicht aus dem Nichts. Bereits im vergangenen Jahr versuchten die Dortmunder, den Offensiv‑Youngster zu verpflichten.
Nach dem Pokalspiel gegen den HEBC sagte Kovac: „Da hatte es nicht geklappt. Nach der traurigen Verletzung von Konstantelias mussten wir aber noch reagieren.“ Der Trainer betonte damit die Dringlichkeit der Entscheidung.
Nwaneri debütierte im Alter von 15 Jahren in der Premier League und wurde damit zum jüngsten eingesetzten Spieler in Englands höchster Spielklasse. Inzwischen hat er den Sprung in die U21 der Three Lions geschafft und trainierte bereits mit der A‑Nationalmannschaft.
„Wir haben da wirklich einen sehr guten jungen Mann verpflichtet für das Jahr und ich hoffe, dass er all die Erwartungen auch erfüllen kann. Aber davon bin ich überzeugt“, sagte Kovac zuversichtlich. Der Trainer sieht in Nwaneri einen wichtigen Baustein für die kommende Saison.
Eine Kaufoption besteht nicht, doch die Leihe überbrückt die Ausfallzeit von Konstantelias. Nwaneri wird im offensiven Mittelfeld um den Stammplatz neben Konstantinos Karetsas kämpfen; Konkurrenz gibt es von Maximilian Beier, Fabio Silva, Carney Chukwuemeka und Samuele Inacio.