Bayern lehnte 100 Millionen von Manchester City für Pavlovic ab
Im Sommer der vergangenen Saison lehnte Bayern München ein offizielles Angebot von 100 Millionen Euro von Manchester City für den 22‑jährigen Deutschen Aleksandar Pavlovic ab, der trotz des Interesses der Citizens selbst keinen Schritt nach England machen und einen Transfer wollte.
Bundesliga‑glorie und Champions‑League‑Lauf
Mit Bayern München hat Pavlovic in der vergangenen Saison die Bundesliga gewonnen. Außerdem erreichte der Verein das Halbfinale der Champions League, wo sie gegen Paris Saint-Germain antraten. Das erste Spiel in Paris endete mit einem spektakulären 5‑4 Sieg für den englischen Klub, während das Rückspiel in München mit einem 1‑1 Unentschieden endete. PSG zog anschließend ins Finale ein und eroberte es zum zweiten Mal in Folge.
Pavlovics Rolle beim Rekordmeister
Der Rekordmeister ließ den 22‑jährigen Mittelfeldspieler 2023 sein Debüt geben. Seitdem hat er 102 offizielle Spiele für Bayern absolviert. Er hat sich zu einer festen Größe unter Trainer Vincent Kompany entwickelt. Seine Leistungen in der heimischen Liga und im europäischen Fußball machten ihn für ausländische Vereine attraktiv.
Manchester Citys neues Mittelfeld
Nach dem Abgang von Rodri zu FC Barcelona für 60 Millionen Euro hat Manchester City diesen Sommer die Position mit Elliot Anderson, Ayyoub Bouaddi und Enzo Fernández verstärkt. Außerdem verließen Bernardo Silva und John Stones den Verein auf kostenloser Basis. Trotz dieser Neuerungen blieb das Interesse an Pavlovic bestehen, jedoch kam nie ein offizielles Angebot.
Pavlovic erklärte bereits in einem frühen Stadium deutlich, kein Interesse an einem Transfer nach England zu haben. Die Citizens haben nie ein formelles Angebot abgegeben, obwohl gemeldet wurde, dass sie bereit waren, 100 Millionen Euro zu zahlen. Der deutsche International entschied sich schließlich dafür, bei Bayern zu bleiben, wo er unter Kompany eine Schlüsselrolle ausfüllt.
Die Ablehnung einer solch monströsen Summe unterstreicht Pavlovics Loyalität zu Bayern und die Anziehungskraft der Bundesliga. Für Manchester City bedeutet das die Suche nach alternativen Verstärkungen, während der deutsche Klub sein Mittelfeld weiter stabilisieren kann. Die Situation zeigt, wie Transferverhandlungen selbst bei hohen Summen aufgrund persönlicher Vorlieben scheitern können.