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Barcelonas Neunerkandidat: Álvarezs Wunsch trifft auf 130-Millionen-Gap
Barcelona sucht einen langfristigen Sturmführer als Ersatz für den abgehenden Robert Lewandowski, und der argentinische Stürmer Julián Álvarez, 26, hat sich als Hauptziel herauskristallisiert. Der Verein ist bereit, etwa 130–140 Millionen Euro zu bieten, doch Atlético Madrids 500-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel stellt das größte Hindernis dar.
Transferreporter Matteo Moretto bestätigte, dass die Berater von Julián Álvarez eine klare Präferenz für einen Wechsel zu Barcelona gegenüber möglichen Interessenten wie PSG oder Arsenal geäußert haben. Der Agent Fernando Hidalgo hat beiden englischen Klubs mitgeteilt, dass die Verhandlungen nun ausschließlich mit den Katalanen geführt werden.
Laut Berichten arbeitet Barcelona an einem Angebot in Höhe von etwa 130–140 Millionen Euro für Álvarez. Atlético Madrid betont jedoch, dass der Argentinier nicht zum Verkauf stehe und nur seine 500-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel eine vertragliche Freigabe auslösen würde.
Álvarez wechselte vor zwei Sommern von Manchester City zu Atlético Madrid für rund 95 Millionen Euro und hat sich seitdem als verlässlicher Leistungsträger erwiesen. Seine öffentlichen Äußerungen über einen möglichen Abschied, um „seinen Traum zu erfüllen“, wurden weithin als Hinweis auf das Camp Nou interpretiert.
Da Lewandowski gehen wird, hat Barcelona bereits die Verpflichtung von Anthony Gordon als Teil der Neuausrichtung nach dem Lewandowski-Wechsel vereinbart. Sportdirektor Deco wartet noch auf eine definitive Freigabe von Hansi Flick, bevor ein formelles Angebot an Atlético Madrid gerichtet wird.
PSG hat Álvarez als eines seiner Hauptziele für den Sommer identifiziert und soll bereits ein erstes Angebot vorbereiten. Der argentinische Journalist Gastón Edul schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels zu Barcelona auf 45 Prozent, zu PSG auf 35 Prozent und zu Arsenal auf 20 Prozent.
PSG ist bisher der einzige Verein, der reportedly bereit ist, Atlético Madrida finanzielle Forderungen zu erfüllen, was den Spaniern Spielraum gibt, ein unter Marktwert liegendes Angebot abzulehnen. Die erklärte Präferenz des Spielers zwingt Atlético jedoch nicht zum Verkauf, insbesondere nicht an einen direkten Ligakonkurrenten.
Ein anhängiges FIFA-Beschwerdeverfahren erschwert Barcelonas Bemühungen zusätzlich. Bis zur Klärung oder Aussetzung des Streits bleiben die Gebührendifferenz und Atlético Madrida Ausstiegsklausel die zentralen Hindernisse.
Barcelona benötigt entweder Atléticos Bereitschaft, unter der 500-Millionen-Euro-Marke zu verhandeln, oder ein formelles Angebot, das eine Reaktion erzwingt. Da Hansi Flicks Zustimmung zur Kaderplanung noch aussteht, bleibt der Zeitplan für einen konkreten Wechsel ungewiss.