Al Ittihad lockt Feyenoord mit Angebot von bis zu dreißig Millionen
Kurz vor dem Ende der niederländischen Transferperiode hat der Saudi-Klub Al Ittihad ein Millionenangebot für den Feyenoord-Flügelspieler Anis Hadj Moussa eingereicht, das laut Medienberichten inklusive möglicher Bonuszahlungen ein Gesamtvolumen von bis zu dreißig Millionen Euro erreichen kann und damit hektische Stunden bei den Niederländern auslöst.
Niederländisches Transferfenster bereits geschlossen
Die niederländische Transferperiode ist bereits abgelaufen, sodass Feyenoord nur schwer einen adäquaten Ersatz für den offensiven Flügelspieler finden kann. Im Gegensatz dazu endet die saudische Wechselperiode erst am 6. September, was Al Ittihad noch Spielraum für Verhandlungen lässt.
Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Al Ittihad am Mittwoch ein Angebot für Hadj Moussa eingereicht, das inklusive möglicher Bonuszahlungen ein Gesamtvolumen von bis zu dreißig Millionen Euro erreichen kann.
Al Ittihad bietet bis zu dreißig Millionen
Ein anderer Bericht nennt ein Angebot von etwa fünfundzwanzig Millionen Euro, sodass die Summe laut Quellen zwischen fünfundzwanzig Millionen und dreißig Millionen Euro liegen dürfte.
Feyenoord musste erst kürzlich den Top‑Torjäger Ayase Ueda an den französischen Klub Lille verlieren, und nun droht der zweite große Offensivstar, Hadj Moussa, den Verein zu verlassen.
Der 24‑jährige Algerier, der 2024 nach Rotterdam kam, erzielte in seiner ersten Saison elf direkte Torbeteiligungen und in der vergangenen Spielzeit elf Tore sowie sechs Vorlagen in dreißig Ligaspielen. Insgesamt hat er seit seinem Wechsel 87 Pflichtspiele absolviert, dabei 26 Tore und elf Vorlagen beigesteuert.
Nach Uedas Abgang gilt Moussa als das Gesicht der Feyenoord‑Offensive, doch die Vereinsführung steht vor einem Dilemma: Die mögliche Ablösesumme könnte dringend benötigte Einnahmen bringen, während ein Verkauf einen schweren sportlichen Verlust bedeuten würde.
Technischer Direktor Dévy Rigaux betont, dass der Klub ihn jetzt nicht mehr ersetzen könne und deshalb „er bleibt“ – ein Hinweis darauf, dass ein Transfer nach Ablauf der Frist für Feyenoord kaum realisierbar ist.
Gleichzeitig kämpft Rigaux dafür, Schlüsselspieler wie Givairo Read und Gjivai Zechiël zu halten, mit denen ein mündliches Einverständnis über eine Vertragsverlängerung besteht.