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Ajax' Verkaufsliste wächst, PSG nach Supercup €153 Mio. ausgeben will
In den hallenden Korridoren des Ajax Trainingskomplexes ist das Gerede über mögliche Abgänge spürbar, während der Verein den Verkauf mehrerer Spieler abwägt, wobei der belgische Stürmer Mika Godts besonders erwähnt wird. Die gewünschte mehrstellige Millionen‑Euro‑Gebühr für den jungen Spieler wurde bislang von keinem Angebot erreicht.
PSG‑Sieg im Supercup richtet die Transferagenda neu aus
Paris Saint-Germain sicherte sich den Europäischen Supercup, besiegte Aston Villa mit 2:1, und der Sieg hat die Aufmerksamkeit wieder auf den Transfermarkt gelenkt. Club‑Insider erwarten, dass die Pariser bis zu 153 Millionen Euro in den kommenden Wochen ausgeben.
Zielpreise und Verhandlungen
Technischer Direktor Luis Campos hat klare Preisvorstellungen für seine Ziele festgelegt: 65 Millionen Euro für Godts, 55 Millionen Euro für Ferran Torres von FC Barcelona und 33 Millionen Euro für Zion Suzuki von Parma. Diese Zahlen entsprechen den gemeldeten Ausgabenambitionen des Vereins.
Trainer Luis Enrique sagte nach dem Supercup: „Ich spreche nicht über den Transfermarkt, sorry.“ Auf die Frage nach Godts erwiderte er: „Wir lieben alle guten Spieler der Welt und Mika Godts ist einer von ihnen.“
Laut FootballTransfers ist die Torres‑Transaktion die am weitesten fortgeschrittene. Der 26‑jährige Spanier verpasste ein Barcelona‑Training, um einen Deal über 55 Millionen Euro abzuschließen, und unterschrieb einen Fünf‑Jahres‑Vertrag, der ihn mit Enrique nach Paris zurückführen wird.
Paris scheint auch für Torhüter Zion Suzuki bereit zu sein. Der Verein hat eine grundsätzliche Einigung mit Parma erzielt, der 23‑jährige japanische Keeper hat sein ärztliches Testverfahren bestanden, und der Plan ist, ihn sofort an Juventus zu verleihen, um regelmäßige Spielzeit zu erhalten.
Berichten zufolge hat Godts eine persönliche Einigung mit den Parisern über einen Vertrag bis Mitte 2031 oder 2032 erzielt. Ajax lehnte ein erstes Angebot von 40 Millionen Euro zuzüglich 5 Millionen Euro an Boni ab und beauftragte anschließend Top‑Agent Jorge Mendes, die gewünschte Transfersumme zu sichern. Mendes führt nun die Verhandlungen mit den französischen Champions.
Vor dem Spiel von Ajax gegen PEC Zwolle verließ der Linksaußen unerwartet den Umkleideraum und erklärte später: „Wenn ich wirklich nicht spielen wollte, hätte ich die letzten beiden Spiele ebenfalls nicht gespielt.“
PSG hat bereits 159,3 Millionen Euro aus den jüngsten Verkäufen von Gonçalo Ramos, Randal Kolo Muani und Kang‑in Lee erwirtschaftet, was bestätigt, dass der doppelte Champions‑League‑Gewinner über die finanzielle Schlagkraft für die geplanten Ausgaben von 153 Millionen Euro verfügt.